Referenzen

Modernisierung der Rufanlagen und Telefonie im Ev. Alten- und Pflegeheim St. Sylvester

Das St. Sylvesterstift befindet sich nur ca. 200 Meter vom Stadtkern der Kleinstadt Quakenbrück entfernt. Das Ev. Alten- u. Pflegeheim St. Sylvester hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten und pflegebedürftigen Menschen Beratung, Begleitung, Pflege und Unterstützung anzubieten. Mit seinem aktivierenden Pflegeansatz unterstützt es die Lebendigkeit und Aktivität und fördert sie, sodass sich jeder Bewohner, trotz Pflegebedürftigkeit, weiterhin als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen kann.

Die Stiftung ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und damit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege, angeschlossen. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Sie ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Hintergrund:

Zum Ev. Alten- und Pflegeheim St. Sylvester gehört u.a. ein Bestandsgebäude, welches im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich modernisiert wurde. Zuletzt erfolgte die Erweiterung der Einrichtung um einen eigenständigen Neubau. Diese Modernisierungen führten dazu, dass die Bestandstechnik stetig erweitert wurde und an ihre Grenzen stieß. Während der Nutzungsdauer wurden im Pflegeheim zwei Schwesternrufanlagen installiert, die bereits nach wenigen Jahren abgekündigt wurden, was erhebliche Neu-Investitionen für den Betreiber nach sich zog. Besonders herausfordernd war die Tatsache, dass die abgekündigten Schwesterrufanlagen auf Basis in einer Telefonanlage aufgebaut waren, wodurch bei dem Austausch auch die Telefonie berücksichtigt werden musste, um die Kommunikation mit der Verwaltung und den Bewohnern aufrechtzuerhalten.

Herausforderungen:

Systemabkündigungen stellen Betreiber immer wieder vor große technische Herausforderungen und erfordern in der Regel hohe Investitionen. Die Leitungsnetze in solchen Einrichtungen sind häufig problematisch und undokumentiert, was ein hohes Restrisiko mit sich bringt. Hinzu kommt, dass viele Rufanlagen diese vorhandenen Leitungsnetze überhaupt nicht verwenden können.

Lösungen:

Auf Vorgabe des Betreibers, dem Ev. Alten- und Pflegeheim St. Sylvester, musste der Austausch der alten Schwesternrufanlage und die gleichzeitige Trennung von der Telefonanlage bei laufendem Betrieb vorgenommen werden.

Der Hersteller der innovativen FN 6000® Rufanlagen, das Unternehmen tetronik Kommunikationstechnik GmbH aus Taunusstein, erhielt den Zuschlag aufgrund eines überzeugenden Konzepts, welches alle Anforderungen aus den verschiedenen Bereichen der Einrichtung (“Stationäre Pflege, Tagespflege, Betreutes Wohnen, Ambulante Pflege”) vollumfänglich erfüllt. Die Trennung der bestehenden Anlagentechnik wurde erfolgreich durchgeführt, wobei die Flexibilität der FN 6000® Rufanlage in Kombination mit einer integrativen TK-Anlage aus dem tetronik-Portfolio das Gesamtsystem auszeichnet. Beide Anlagen konnten unter Verwendung der vorhandenen Verkabelung ohne Unterbrechungen des Pflegebetriebs montiert und in Betrieb genommen werden.

Ein wichtiger Aspekt gilt der Zukunftssicherheit: FN 6000® Rufanlagen werden stetig abwärtskompatibel weiterentwickelt, was bedeutet, dass sich Betreiber von Kliniken und Pflegeeinrichtungen keine Sorgen mehr um erneute Abkündigungen machen müssen. Dies sichert unseren Kunden die Gewissheit, dass ein Komplettaustausch der Rufanlage nicht mehr erforderlich wird.

Gründe für die Beauftragung an tetronik Kommunikationstechnik GmbH:

  • Kompetenz im Projektgeschäft: tetronik hat seit vielen Jahren umfassende Erfahrungen im Umgang mit komplexen Projekten.
  • Mut im Umgang mit undokumentierten Leitungsnetzen: tetronik bietet ausgesprochene Kompetenz bei der Bewältigung von Herausforderungen in Bezug auf undokumentierte und intransparente Leitungsnetze in komplexen Gebäudestrukturen.
  • Möglichkeiten zum Umbau mit Leitungen mit wenigen Adern: tetronik bietet Lösungen, die den Anforderungen des Kunden entsprechen, ohne die bestehende Verkabelung grundlegend zu ändern.
  • Umbauzeit und Umbaukosten im Budget: Die geplanten Umbauzeiten und Kosten passten in das vorgegebene Budget des Ev. Alten- und Pflegeheim St. Sylvester.
  • Fernsupport und Administration: tetronik bietet die Möglichkeit des Fernsupports und der Administration, um den reibungslosen Betrieb des Gesamtsystems sicherzustellen.
  • Schulung des technischen Personals: Das technische Personal des Betreibers erhielt Schulungen von tetronik, um die neuen Lösungen effektiv zu nutzen.
  • Lokaler Partner: tetronik ist ein vertrauenswürdiger Partner in der Region, was die Zusammenarbeit und Unterstützung erleichtert.

 

Mit der erfolgreichen Modernisierung der Rufanlage inkl. Telefonie im Ev. Alten- und Pflegeheim St. Sylvester konnte tetronik die Bedürfnisse des Kunden erfüllen und dazu beitragen, sowohl die Kommunikation als auch Sicherheit in der Einrichtung deutlich zu verbessern.

 

 

Im Seniorenzentrum Lorch stehen 50 stationäre Pflegeplätze sowie integrierte Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung.
Die Einrichtung bietet viel Platz zur Bewegung und hat gleichzeitig kleinräumige Wohneinheiten mit Rückzugsmöglichkeiten. Zudem lädt ein Sinnes- und Bauerngarten zum Verweilen und Spazieren ein.

 

Austausch der sanierungsbedürftigen Rufanlage:

Unser Kooperationspartner, Elektro Heldele GmbH aus Göppingen tauschte die sanierungsbedürftige Siemens Hi-Call Anlage im Alexander-Stift Seniorenzentrum Lorch durch eine tetronik FN6000® Rufanlage während des laufenden Betriebs der Einrichtung aus. Dabei konnte das vorhandene Kabelnetz weiterverwendet werden.

Vorteile:

Das Seniorenzentrum profitiert somit von den Vorteilen der FN 6000® Technologie und konnte seine Kommunikationssysteme auf den neuesten Stand bringen.

So werden sämtliche Ereignisse über die Rufanlagen-Management-Software mit Datum und Uhrzeit protokolliert. Da es sich bei dem Rufprotokoll um sensible Daten handelt, dürfen nur autorisierte Personen mittels Passworts darauf zugreifen.
Die Rufanlage ist so ausgelegt, dass bei Ausfall der zentralen 230V Stromversorgung automatisch die Notstromversorgung den 1-stündiger Betrieb aufrechterhält, wie es in der DIN VDE 0834-1:2016-06 gefordert ist.
Der Betreiber hat sich entschieden, in den Pflegezimmern Displaymodule einzusetzen, damit das Pflegepersonal sofort und umfassend über weitere Rufe informiert wird.
Parallel dazu werden Rufe auf die vorhandenen mobilen DECT-Telefone übertragen und im Display mit Angabe der Zimmernummer angezeigt.
Um dem wohnlichen Charakter des Seniorenzentrums gerecht zu werden, sind unsere dezenten Zimmersignalleuchten zum Einsatz gekommen.
Für eine deutliche Entlastung des Pflegepersonals sorgen intelligente Magnetanschlüsse an den Betten. Hierüber lassen sich Bediengeräte, wie Birntaster oder Sonderruftaster, einfach und bequem mittels Magnetkraft anbringen. Zudem löst sich die Verbindung automatisch bei zu großer Zugbelastung, ohne dabei zerstört zu werden.
Eine zusätzliche Herausforderung bezog sich auf den Naßzellenbereich der Pflegezimmer, denn bei der alten Anlage gab es nur einen Zugtaster. Um keine neuen Leitungen für einen separaten Abstelltaster verlegen zu müssen, kamen unsere Kombizugtaster mit integrierter Abstellfunktion zum Einsatz.

Fazit:

Unser Kooperationspartner ist äußerst zufrieden mit der einfachen Handhabung der Rufanlagen und der Arbeitszeitersparnis durch die ebenso einfache Installation.
Die Unterstützung durch unsere Technikabteilung sowie den Vertrieb und die darauf basierende gute Zusammenarbeit bewogen die Fa. Elektro Heldele, unsere Anlage bereits in mehreren Häusern zu verbauen.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Rufanlagen in der Praxis so gut ankommen und den Kunden helfen, effektiver und effizienter zu arbeiten. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft mit der Firma Elektro Heldele zusammenzuarbeiten und unseren guten Ruf als zuverlässiger Hersteller der FN 6000® Rufanlagen weiter auszubauen.

Als das Krankenhaus der Region hat sich das SHG-Klinikum in Merzig zum Ziel gesetzt, den Menschen eine fachlich fundierten Basisversorgung zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus ein kompetentes Zentrum mit medizinischen Schwerpunkten zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit zu sein. Es bietet den Patienten ein hohes medizinisches und pflegerisches Niveau bei der Behandlung, Betreuung und Beratung.

Die Klinik bietet zukunftsorientierte Lösungen für die Bereiche Prävention, medizinische Versorgung, Rehabilitation und Palliativmedizin. Im Sinne der umfassenden Behandlung und Betreuung von Patienten wird eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, Hebammen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie den Kostenträgern gepflegt.

 

Gründe für den Austausch der vorhandenen Rufanlage:

Im Zuge einer geplanten Sanierungsmaßnahme wurde der Fortbestand der existieren Ackermann-Rufanlage neu bewertet.
Neben den allgemeinen Funktionen standen vor allem der technische Support, die Bedienbarkeit durch Patienten & Personal, die Verwendung des vorhandenen Leitungsnetzes sowie der schrittweise Umbau im laufenden Betrieb im Fokus.

Unter diesen Gesichtspunkten hat die Technische Leitung des Klinikums den direkten Kontakt zum Hersteller der FN 6000® Rufanlagen aufgenommen, denn tetronik Kommunikationstechnik ist seit vielen Jahren darauf spezialisiert, sanierungsbedürftige Rufanlagen auszutauschen.

Es folgte eine Bestandsaufnahme, um den Ist-Stand zu ermitteln. Gemeinsam mit dem Pflegepersonal, dem Datenschutz und der Klinikleitung wurden die Anforderungen der neuen Rufanlage festgelegt. So sollte es beispielsweise eine klare Trennung zwischen der Rufanlage und der TK-Anlage geben, aufgrund der sehr teuren Avaya-Bediengeräte.
Ein weiteres Ziel bestand darin, dass der Einbau der FN 6000® Rufanlage langfristig durch autorisiertes Fachpersonal der SHG-Klinik erfolgt, da sich der Gesamtaustausch der Rufanlage über einen längeren Zeitpunkt erstrecken würde.

Nachdem das Vertrauen an tetronik ausgesprochen wurde, haben wir gemeinsam mit dem technischen Personal des Klinikums den Einbau der Zentraltechnik sowie den Austausch der Ackermann-Rufanlage in den ersten beiden Stationen realisiert.

Dabei mussten weder die Stationen noch die Patientenzimmer geräumt werden, was eine signifikante Erleichterung für das Pflegepersonal darstellte, da der Klinikbetrieb somit ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden konnte.

Geringe Montagekosten & Nutzung vorhandener Leitungen:

Sämtliche Absprachen und Termine wurden eingehalten und gleichzeitig im Zuge der Umbaumaßnahme das Klinikpersonal geschult.
Durch den Einsatz spezieller Adapterplatten hat sich sowohl zeitliche Montageaufwand reduziert und gleichzeigt waren keine zusätzlichen Maler- und Renovierungsaufwendungen erforderlich.
Heute sind preiswerte Birntaster zur Rufauslösung im Einsatz, welche über den intelligenten Magnetanschluss verfügen. Dieser löst sich automatisch bei zu großer Zugbelastung am Kabel, ohne dabei zerstört zu werden, was sich positiv auf die laufenden Betriebskosen auswirkt.

Bei jeder weiteren Sanierung einer Station, wird die alte Ackermann-Rufanlage ausgebaut und durch die innovative Lösung aus dem Hause tetronik ersetzt.

Mit einer FN 6000® Rufanlage ist es sowohl möglich, vorhandene Leitungsnetze zu verwenden, als auch einen Parallelbetrieb mit vorhandenen Rufanlagen, unabhängig vom Fabrikat, zu gewährleisten.

Fazit:

Setzen auch Sie auf Zuverlässigkeit, Innovation sowie Nachhaltigkeit.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Modernisierung Ihrer sanierungsbedürftigen Rufanlange.

Referenz-Projekt Klinikverbund Allgäu, Klinik Immenstadt

Der Klinikverbund Allgäu stellt mit seinen sechs Klinikstandorten in der kreisfreien Stadt Kempten, im Oberallgäu (Klinik Immenstadt, Klinik Oberstdorf, Klinik Sonthofen) sowie im Unterallgäu (Klinik Mindelheim, Klinik Ottobeuren) die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie der zahlreichen Urlauber in weiten Teilen des Allgäus sicher.
Sinnvoll ergänzt wird dieses Angebot durch die neun Medizinischen Versorgungszentren des MVZ-Fachpraxenverbundes Allgäu. Diese befinden sich in Immenstadt, Kempten, Leutkirch (Landkreis Ravensburg), Mindelheim, Oberstaufen, Oberstdorf, Ottobeuren, Sonthofen und Oberstaufen/Wangen. Dadurch ist eine wohnortnahe Facharztversorgung der Bevölkerung auch in ländlichen Gegenden und über das Ober- und Unterallgäu hinaus sichergestellt.
Die Klinik Immenstadt verfügt als Schwerpunktklinik für das südliche Oberallgäu über 200 Planbetten und bietet ein breitgefächertes Spektrum an medizinischen und pflegerischen Leistungen. Pro Jahr versorgt und betreut ein engagiertes Team hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Medizin, Pflege, Funktionsdienste sowie Verwaltung mit hohem Engagement und modernsten Methoden rund 12.000 Patienten.
Die Klinik Immenstadt ist u.a. Spezialklinik für Herz-, Lungen- und Gefäßmedizin.

 

Gründe für den Austausch der vorhandenen Rufanlage:

Vor vielen Jahren hatte sich die Klinik für das Produkt Ackermann clino phone 95 entschieden. Die Zentraltechnik wurde erst vor kurzem neu ertüchtigt, da die vorhandenen Stationen in den kommenden Jahren schrittweise mit der aktuellen Technik modernisieren werden sollten.

Der ausführende Dienstleister erhielt bereits 2021 den Auftrag, das erforderliche Material zu beschaffen, damit es termingerecht eingebaut werden kann.
Im Jahr 2022 hat die Klinik erfahren, dass die notwendigen Komponenten vom Hersteller aktuell nicht lieferbar sind.

Lieferfähigkeit war der entscheidende Faktor:

Zwischen dem Klinikverbund Allgäu und tetronik Kommunikationstechnik gab es seit vielen Jahren regelmäßige Kontakte und der Technischen Leitung war bekannt, dass eine FN 6000® Rufanlage ideal dafür geeignet ist, vorhandene Rufanlagen zu ersetzen.

Drei Punkte galt es noch zu Klären.
1. Die Nutzung des vorhandenen Leitungsnetzes
2. Die Anbindung an die vorhandene Ackermann-Rufanlage in den übrigen Stationen
3. Die kurzfristige Lieferfähigkeit zum Einbau der FN 6000® Rufanlage

tetronik konnte im Zuge einer Bestandsaufnahme bestätigen, dass sämtliche Anforderungen zu 100% gewährleistet sind.

Von der Beauftragung bis zur betriebsfertigen Übergabe hat es nur wenige Wochen gebraucht. Eine Vielzahl von speziellen Adapterplatten hat die Montage maßgelblich erleichtert, da weder an den Versorgungsschienen noch in den Patientenzimmer weitere Renovierungsaufwendungen erforderlich waren.
Heute nutzt die Klinik Immenstadt die modernste, flexibelste und nachhaltigste FN 6000® Rufanlage des Herstellers tetronik Kommunikationstechnik.
Birntaster mit intelligenten Magnetanschluss sorgen dafür, dass sich dieser bei zu großer Zugbelastung am Kabel automatisch öffnet, ohne dabei zerstört zu werden.
Displaymodule in den Patientenzimmer sowie in den Fluren informieren automatisch das Pflegepersonal über anstehende Rufe.

Abhängig von der Personalstärke lassen sich die Stationen einfach zusammenschalten.

Interimslösung während der Umbaumaßnahme:

Damit der Austausch der vorhandenen Rufanlage bei laufendem Betrieb erfolgten konnte, hat tetronik eine Interimslösung zur Verfügung gestellt.
So war es den Patienten jederzeit möglich, Rufe auszulösen und das Pflegepersonal wurde weiter informiert.

Schon jetzt steht fest, dass die noch verbleibenden Stationen bei der nächsten Umbaumaßnahme ebenfalls mit einer tetronik Rufanlage ausgestattet werden.
Die Zentraltechnik wurde bereits von Beginn an darauf ausgelegt.

Fazit:

Setzen auch Sie auf Zuverlässigkeit, Innovation sowie Nachhaltigkeit.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Modernisierung Ihrer sanierungsbedürftigen Rufanlange.

Referenz-Projekt AGAPLESION SIMEONSTIFT in Hainburg

 

Das AGAPLESION SIMEONSTIFT ist eine Einrichtung für Wohnen & Pflegen unter der Trägerschaft der HDV gemeinnützigen GmbH, Darmstadt, und besteht seit über 50 Jahren. 1964 wurden auf Initiative des Frankfurter Kaufmanns Hermann Kaiser im Ortsteil Klein-Krotzenburg 30 Bungalows und ein Feierabendhaus für Ruheständler eröffnet. Später kamen weitere Gebäude hinzu. Aus dem 1972 errichteten Hermann-Kaiser-Haus wurde 1991 ein vollstationäres Pflegehaus.
Heute bietet das AGAPLESION SIMEONSTIFT mit seinen 2006-2008 und 2011–2016 errichteten Neubauten Graf-Zinzendorf-Haus und Haupthaus pflegebedürftigen Senioren nicht nur ein wohnliches Ambiente und hohen Komfort, sondern auch eine professionelle Pflege in herzlicher Atmosphäre. Die Pflegeeinrichtung befindet sich nur etwa 10 Gehminuten entfernt vom nächsten Einkaufszentrum mit zahlreichen Geschäften und der öffentlichen Bushaltestelle.

 

Gründe für den Austausch der vorhandenen Rufanlage:

Vor vielen Jahren hatte sich der Betreiber für eine Telefonanlage des Herstellers Avaya entschieden, welche die Anbindung von Ruf- und Zugtastern ermöglichte. Diese Kombilösung ist unter den Namen „SeCom“ bekannt.

Vorteil dieser Lösung war u.a. der günstige Einstiegspreis sowie die Verwendung eines gemeinsamen Leitungsnetzes für die Telefonie als auch die Rufauslösung.

Nachteil dieser Lösung ist, dass Rufanlage und Telefonanlage nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man auf die unterschiedlichen Laufzeiten schaut. Darüber hinaus ist ein Komplettausfall der Ruftechnik möglich, da es sich nur um eine einzelne Anlage handelt. Eine autarke Rufanlage bleibt in der Regel deutlich länger im Einsatz als eine Telefonanlage.

Aus Sicht des Betreibers haben sich die Servicekosten der SeCom-Lösung in den letzten Jahren dermaßen erhöht, sodass ein Austausch in Betracht gezogen wurde. Zudem sollten die Rufanlage und die Telefonanlage technisch getrennt werden, damit bei einem Ausfall eines Systems eine zweite Rufmöglichkeit weiterhin für die Bewohner besteht.
Dabei lag die größte Herausforderung in der Verwendung des bestehenden Leitungsnetzes. Es musste sichergestellt werden, dass sowohl die Bewohnertelefone weiterbetrieben werden als auch die Rufanlage nach DIN VDE 0834-1 errichtet wird. Eine Neuverkabelung galt es auszuschließen. Die Eingriffe in die Wohnräume der Bewohner sollten so gering wie möglich ausfallen. Die Erneuerung der Telefonanlage ist dann im weiteren Schritt vorgesehen, ohne Einschränkungen in den Rufmöglichkeiten für die Bewohner.

Da tetronik Kommunikationstechnik sich seit vielen Jahren auf den Austausch sanierungsbedürftiger Rufanlagen spezialisiert hat, erfolgte kurzerhand die Kontaktaufnahme. tetronik hat für HDV gemeinnützige GmbH und den Verbund AGAPLESION bereits in der Vergangenheit mehrere Standorte mit neuer Lichtruftechnik ausgestattet.

Gleichzeitige Nutzung eines Telefonkabels für Rufanlage & Telefonanlage

Es folgte die Bestandsaufnahme vor Ort sowie die Überprüfung der Kabel & Leitungen, um die Anforderungen der Einrichtung zu verifizieren.

Schnell war klar, dass eine FN 6000® Rufanlage optimal für den Einsatz im AGAPLESION SIMEONSTIFT geeignet ist und der Umbau problemlos, schnell & kostengünstig im laufenden Betrieb, ohne Einschränkungen für die Bewohnersicherheit, erfolgen kann.

Auch die Verwendung von freien Leitungen in einem gemeinsam genutzten Kabel der Telefonanlage, ist bei einer tetronik Rufanlage der IMA-Modulserie, unter Berücksichtigung der DIN VDE 0834-1, zulässig.

Herausforderungen:

Die besondere Herausforderung bei einem Austausch der Rufanlage liegt darin, den Pflegeablauf nicht zu behindern und die Rufsicherheit während der Umbauarbeiten aufrecht zu erhalten. Darauf hat sich unser Unternehmen seit vielen Jahren spezialisiert.
Auf Wunsch des Betreibers konnten sogar die vorhandenen Türschilder mit integrierter Zimmersignalleuchte weiterverwendet werden, was sich nochmals positiv auf die Gesamtkosten ausgewirkt hat.

Heute gibt es eine klare Trennung zwischen der Telefonanlage und der DIN-konformen Rufanlage. Die Bewohnertelefone lassen sich uneingeschränkt weiterverwenden. Auch die mobilen DECT-Telefone des Pflegepersonals bleiben zunächst unverändert im Einsatz und zeigen die Bewohnerrufe mit Angabe der Zimmernummer und Rufpriorität an.
Bei einem zukünftigen Wechsel der Telefonanlage hat dies keinerlei Auswirkung auf die tetronik FN 6000® Rufanlage. Das wiederum bietet dem Betreiber eine langfristige Investitionssicherheit.

Gleichermaßen gehören defekte Birntaster der Vergangenheit an, da tetronik konsequent den intelligenten Magnetanschluss verwendet. Dieser löst sich bei zu großer Zugbelastung am Kabel, ohne dabei zerstört zu werden.

Das Rufprotokoll wird auf dem Rufanlagen-Server gespeichert und dient gegenüber dem Medizinischen Dienst als Nachweis, dass Rufe zeitnah abgearbeitet werden.

Fazit:

Setzen auch Sie auf Zuverlässigkeit, Innovation sowie Nachhaltigkeit.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Modernisierung Ihrer sanierungsbedürftigen Rufanlange.