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Rufanlagen benötigen eine bequem zu erreichende Rufauslösung Sowohl die Heimmindestbauverordnung als auch die Norm DIN VDE 0834 für Rufanlagen fordern eine für den Pflegebedürftigen bequem zu erreichende Rufmöglichkeit. Darüber hinaus gibt es Anforderungen, die einen automatischen Alarm erfordern. Lesen Sie, welche Möglichkeiten es gibt!

Rufanlagen im Spiegel des Marktwachstums Nach Expertenmeinung sind bis 2030 zusätzlich 320.000 Pflegeplätze notwendig. Ein großer Teil davon wird sicherlich durch neue Einrichtungen abgedeckt. Jedoch auch bestehende Häuser werden zunehmend erweitert und modernisiert. In diesem Zusammenhang steht auch die Kommunikations- und Sicherheitstechnik auf dem Prüfstand. Sind Rufanlagen, Brandmelde- und Telefonanlagen erweiterbar? Entsprechen diese noch dem […]

Referenzen

Die Klinik liegt mitten in einem weitläufigen Park am Stadtrand von Gießen. Hier fügen sich denkmalgeschützte Klinikgebäude und ein moderner Klinikneubau in ein Gelände mit viel Grün und altem Baumbestand ein. Obwohl er verkehrsgünstig gelegen ist, bietet der Park ein angenehmes und ruhiges Umfeld, um psychische oder psychosomatischen Krisen zu überwinden.

Der Klinik-Anspruch: Den Menschen gezielt helfen

 

Psychische Erkrankungen sind so verschieden wie die Menschen, die unter ihnen leiden. Jede Erkrankung braucht eine maßgeschneiderte Therapie. Um den Patienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können, verfügt die Klinik über Schwerpunktstationen, deren Teams auf bestimmte Krankheitsbilder spezialisiert sind. Das sind zum Beispiel Depressionen, Sucht- oder Demenzerkrankungen.

Langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit:

Auf dem Gelände der Vitos Kliniken Gießen wurden in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Einrichtungen mit einer FN 6000® Rufanlage ausgestattet.
Darüber hinaus versorgt eine Personenrufanlagen (Paginganlage) auf der gesamten Liegenschaft das Klinikpersonal umfassend mit allen relevanten Informationen. Auch diese Anlage wird von tetronik betreut, erweitert und gewartet.

Im Jahr 2021 gab es in Gießen einen weiteren Bedarf. Das Haus 6a, in welchem eine alte Zettler Schwesternrufanlage vorhanden war, sollte modernisiert werden. Nach dem Umbau wird hier die Tagesklinik ihren Sitz haben, die Patientinnen und Patienten eine psychotherapeutische Behandlung bietet.
Sehr schnell war klar, dass auf Basis der vorhandenen Schwesternruf-Technik eine Erweiterung nicht zielführend ist. Das hatte sowohl finanzielle als auch konzeptionelle Gründe.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Hersteller der FN 6000® Rufanlagen, tetronik Kommunikationstechnik GmbH aus Taunusstein, nahm die Vitos Klinik gleich zu Beginn der Planungsphase den Kontakt auf.

Gemeinsam mit den verantwortlichen Personen seitens Vitos und tetronik wurden die Möglichkeiten einer effizienten Kommunikations- und Sicherheitslösung erörtert.
Auf dieser Basis konnte das neue Systemkonzept festgelegt werden. Dabei hat das Bau- und Facilitymanagement der Vitos Klinik Gießen, das Projekt in allen Phasen betreut und sämtliche Termine koordiniert.

Entlastung des Pflegepersonals:

In Zeiten, in denen das Klinikpersonal mehr zusätzlich zu dokumentierende Arbeiten verrichten muss, bieten FN 6000® Rufanlagen Entlastungspotential.
Um das Pflegepersonal umfassend, schnell und zielgerichtet über anstehende Rufe zu informieren, wurden in allen Zimmer Displaymodule eingesetzt. Diese zeigen neben der Zimmernummer auch die Rufpriorität an. Das wiederum ermöglicht schnelle und gezielte Hilfemaßnahmen einzuleiten.
Parallel dazu verfügt das Haus 6a heute über Korridordisplays in den Fluren sowie Dienstzimmer-Displays auf den Stationen.
Darüber hinaus lassen sich Rufe aus den Patientenzimmer auch auf die mobilen Empfangsgeräte des Pflegepersonals weiterleiten, wodurch eine ortsunabhängige Informationsweitergabe zur Verfügung steht.

Magnetanschluss reduziert laufende Betriebskosten:

Im Vergleich zu der alten Zettler-Schwesternrufanlage haben sich mit der modernen FN 6000® Rufanlage die Reparaturkosten deutlich reduziert, was sich auch bei der Beschaffung von Ersatzteilen widerspiegelt.

Grund hierfür ist der innovative Birntaster mit Magnetanschluss.
Dort, wo sich Betten elektrisch hochfahren und wieder absenken lassen, biete diese Lösung einen effektiven Schutz. Wurden früher Anschlussschnüre und Betteinheiten mechanisch sehr stark belastet bis hin zum Defekt, löst sich der Magnetanschluss automatisch bei zu großer Zugbelastung am Kabel, ohne dabei zerstört zu werden.

Inspektion und Wartung ist jetzt einfacher als je zuvor:

Klink-Betreiber sind verpflichtet, Rufanlagen regelmäßig warten und inspizieren zu lassen, wie es die DIN VDE 0831-1 fordert.
FN 6000® Rufanlagen verfügen daher über einen integrierten Inspektions-Modus, welcher die vorgeschriebenen Prüfarbeiten in Echtzeit dokumentiert.
Konnte das Pflegepersonal bei der Zettler-Anlage nicht zwischen „Prüfrufen“ und „echten Patientenrufen“ unterscheiden, gibt es mit der Lösung von tetronik jetzt eine signifikante Erleichterung. So werden „Prüfrufe“ weder im Dienstzimmer noch auf den Korridordisplays zur Anzeige gebracht. Nach Beendigung der Inspektion im jeweiligen Zimmer, erfolgt auch die Benachrichtigung des Personals über anstehende Patientenrufe wieder voll automatisch.

Fazit:

Setzen auch Sie auf Zuverlässigkeit, Innovation sowie Nachhaltigkeit.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Modernisierung Ihrer sanierungsbedürftigen Rufanlange.