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In den Medien ist es ein Dauerthema: der Notstand in der Pflege, mit überlastetem Personal, Zeit- und Kostendruck und mangelhafter Ausstattung der Heime. Weniger thematisiert wird deren oft rückständige Kommunikationstechnik.

Kurze Produktzyklen sind eine Herausforderung Der ZVEI bestätigt: „In vielen industriellen Branchen ist ein Trend zu immer kürzeren Produktzyklen bei steigender Produktkomplexität erkennbar.“ (Beitrag „Agile Systementwicklung.“) Lesen Sie, wie tetronik Kunden diesem Trend ein Schnippchen schlagen.

Birntaster, Diagnostikadapter, Funkfinger, Trittmatten – Rufanlagen und Bediengeräte müssen im mitunter hektischen Klinik- und Betreuungsalltag robust, leicht zu handhaben und zu reinigen sein. Wo Zeit und Budget knapp sind, muss jeder Handgriff sitzen. Die IMA Modulserie von tetronik Kommunikationstechnik hilft, den Arbeitsalltag zu vereinfachen und Kosten zu sparen.

Pressemitteilung Der Rufanlagenhersteller tetronik Kommunikationstechnik GmbH bringt eine neue Modulserie auf den Markt, deren Magnetanschluss die Komponenten langlebiger macht und deren antimikrobielle Oberfläche die Hygiene verbessert.

Referenzen

Krankenhaus Salem setzt auf moderne Rufanlage FN 6000®

 

Das Krankenhaus Salem verfügt über 238 Betten und beschäftigt rund 500 Mitarbeitende, die
Patientinnen und Patienten eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau
bieten. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg werden jährlich etwa 20.000
Menschen stationär und ambulant betreut – mit kontinuierlich steigender Tendenz.

Auf Basis des humanitären Auftrags der Evangelischen Stadtmission Heidelberg gewährleistet das
Krankenhaus eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung. Durch die enge Vernetzung mit
weiteren Einrichtungen sowie eine effiziente interne Kommunikation kann ein umfassendes
Leistungsspektrum aus einer Hand bereitgestellt werden.

 

Problemstellung: Veraltete Rufanlage im Krankenhaus Salem

Im Jahr 2023 stellte die Klinikleitung fest, dass die vorhandene Rufanlage des Herstellers Schrack den
wachsenden betrieblichen und technischen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde.
Ausschlaggebend waren unter anderem steigende Instandhaltungskosten und die schlechte
Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die zu längeren Ausfallzeiten führten und den Klinikbetrieb
zunehmend gefährdeten. Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, das bestehende System
durch eine zukunftssichere und wirtschaftlich tragfähige Lösung zu ersetzen.

Zielsetzung: Zukunftssichere und wirtschaftliche Lösung mit einem erfahrenen Partner

In der weiteren Planungsphase nahm die technische Leitung Kontakt zur Firma tetronik
Kommunikationstechnik auf – einem erfahrenen Partner mit hoher Expertise in der Modernisierung
veralteter Rufsysteme. Ziel war die Entwicklung eines Lösungskonzepts, das sowohl den spezifischen
Anforderungen des Hauses als auch den technischen Rahmenbedingungen gerecht wird.
Auf Grundlage der bereitgestellten Informationen und einer sorgfältigen Analyse vor Ort entwickelte
tetronik ein individuell angepasstes Konzept für den Systemaustausch. Dieses wurde der technischen
Leitung in einem persönlichen Termin vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei Themen wie
Ausfallsicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Integrationsfähigkeit und die Möglichkeit künftiger
Erweiterungen.

Im weiteren Projektverlauf kristallisierte sich die Rufanlage FN 6000® als ideale Lösung heraus. Sie
erfüllte die funktionalen Anforderungen des Krankenhauses in vollem Umfang und überzeugte durch
ihre flexible Systemstruktur.

Ein besonders wirtschaftlicher Aspekt: Die vorhandene Leitungsinfrastruktur konnte vollständig
weitergenutzt werden. Dadurch entfielen zusätzliche Kosten und baulicher Aufwand für neue
Kabelinstallationen – ein klarer Vorteil sowohl bei der Umsetzung als auch im späteren Betrieb.

Dank des qualifizierten Fachpersonals des Hauses konnte die Installation der neuen Anlage durch das
interne Technikteam erfolgen. Dies förderte nicht nur einen reibungslosen Projektablauf, sondern
stärkte auch die Kompetenzbindung innerhalb der Klinik. Die finale Inbetriebnahme erfolgte in enger
Abstimmung mit den Spezialisten von tetronik und stellte einen nahtlosen Übergang in den
Regelbetrieb sicher.

Bereits kurz nach der Einführung zeigte sich eine sehr positive Resonanz bei den Nutzerinnen und
Nutzern. Pflegekräfte wie auch Patientinnen und Patienten fanden sich schnell im neuen System
zurecht. Die intuitive Bedienbarkeit, klar strukturierte Benutzeroberflächen und die hohe technische
Zuverlässigkeit trugen zur schnellen Akzeptanz bei und entlasteten spürbar den Pflegealltag.

Was die FN 6000® Rufanlage von tetronik besonders macht

1. Intelligenter Magnetanschluss
Die Patientenbediengeräte werden über einen innovativen Magnetmechanismus mit dem System
verbunden. Bei starker Zugbelastung löst sich die Verbindung automatisch, ohne dass Kabel oder
Geräte Schaden nehmen. Das schützt das Material und senkt die Wartungskosten.

2. Leistungsfähige Management-Software
Die integrierte Software erlaubt eine individuelle Konfiguration der Anlage passend zum Ablauf in der
Einrichtung. Gleichzeitig wird jede Aktivität systemseitig erfasst und dokumentiert – ein wertvolles
Werkzeug für Qualitätsmanagement und Nachweispflichten, etwa gegenüber dem MDK.

3. Zukunftssicheres Upgradekonzept
Die FN 6000® ist vollständig digitalisiert: Alle Komponenten enthalten Soft- und Firmware, die bei
Bedarf aktualisiert werden können – im laufenden Betrieb und über das bestehende Leitungsnetz.
Dadurch bleibt das System jederzeit technisch auf dem aktuellen Stand, ohne Einschränkung der
Betriebsfähigkeit. Rufanlagen von tetronik bleiben im Durchschnitt 25 bis 30 Jahre zuverlässig im
Einsatz – ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und Investitionssicherheit.

Fazit

Zuverlässigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit – dafür steht tetronik.
Wenn auch Ihre Rufanlage in die Jahre gekommen ist, begleitet Sie das Team von tetronik
Kommunikationstechnik gerne auf dem Weg zur Modernisierung. Von der Bedarfsanalyse über die
individuelle Planung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung: Gemeinsam schaffen wir eine
zukunftssichere Lösung für Ihre Einrichtung im Gesundheitswesen.

 

 

Das Alten- und Pflegeheim St. Vinzenzhaus ist eine Einrichtung der cusanus trägergesellschaft trier mbH und liegt im Herzen von Gebhardshain. Der Ort liegt auf einem Höhenzug 380 – 410 Meter über dem Meeresspiegel und ist klimatisch geprägt vom reizvollen westerwälder Mittelgebirgsklima. Die Einrichtung bietet Platz für insgesamt 68 Senioren, inklusive eingestreuter Kurzzeitpflegeplätze.
Bei schönem Wetter lädt die begrünte Außenanlage zum Spazieren und Verweilen ein. Hochbeete schmücken den Garten und werden in liebevoller Gartenarbeit von den Bewohnern bepflanzt und gepflegt.
Ziele des St. Vinzenzhauses sind das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und natürlich eine erstklassige Versorgung der Bewohner und Bewohnerinnen. Dafür sorgt ein Team aus engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern der verschiedensten Berufsgruppen.

Im Jahr 2018 wurde in dieser Einrichtung eine wichtige Sanierungsmaßnahme durchgeführt, bei der die dringend erforderliche Modernisierung der vorhandenen Rufanlage und die damit einhergehenden Anpassungen gemäß geltender DIN VDE 0834-1:2016-06 umgesetzt wurden.

Tausch der veralteten Rufanlage:

  • Die vorhandene Schwesternrufanlage sollte aufgrund ihres Alters und der damit verbundenen Unzuverlässigkeit ursprünglich durch die Dienstleistungsabteilung des Trägers ausgetauscht werden.
  • Obwohl es seitens des damaligen Trägers eine Produktvorgabe gab, entschied sich die Einrichtungsleitung gemeinsam mit Pflegedienstleitung für eine FN 6000® Rufanlage des Herstellers tetronik Kommunikationstechnik GmbH aus Taunusstein.
  • Gleichzeitig mit dem Austausch der Rufanlage erfolgte auch die Integration mit der bereits durchgeführten Erweiterung des St. Vinzenzhauses. Hinzu kamen weitere Räume, welche gemäß den Anforderungen der DIN VDE 0834 ausgestattet wurden.
  • Das bestehende Leitungsnetz und die Kabelstruktur konnten 1:1 übernommen werden, was zu einer deutlichen Kostenreduzierung führte und gleichzeitig den Montageaufwand verkürzte.

Anpassung der Bäder/Zimmer gemäß aktueller Norm:

  • Die Bäder entsprachen nicht den aktuellen Normen, insbesondere der Anforderung, dass eine Rufrückstellung ausschließlich in den Bädern erfolgen muss.
  • Die Möglichkeit für Bewohner und Bewohnerinnen, dass Zimmerlicht über den Birntaster zu schalten, wurde beibehalten, wobei dies unter Berücksichtigung von 2xMOPP geprüften Stromstoßschaltern erfolgte, um die sichere Trennung zu gewährleisten.

Gründe für die Beauftragung unseres Unternehmens:

  • Umfangreiche Bemusterung im St. Vinzenzhaus mit der Einrichtungsleitung, der Pflegedienstleitung und den Haustechnikern.
  • Lieferung, Montage und Inbetriebnahme durch tetronik, wodurch eine reibungslose Umsetzung des Projekts gewährleistet wurde.
  • Einsatz von antimikrobiellen Oberflächen, Berücksichtigung des Designs und hohe Variabilität durch IMA (Intelligenter Magnet Anschluss).
  • Monteure, die sich mit Ihrer Arbeit im Umfeld von Pflegeeinrichtungen und den darin wohnenden Menschen, anpassen und integrieren können.
  • Schulungsangebot für die Haustechnik.
  • Einfache Erweiterbarkeit und Integration der Rufanlage für den zukünftig geplanten Anbau.

Durch die Umsetzung dieses Projekts konnte das Alten- und Pflegeheim St. Vinzenzhaus Gebhardshain seine Kommunikationsinfrastruktur modernisieren und den aktuellen Anforderungen gerecht werden. Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner geleistet zu haben.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen.